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Vierzehn Nothelferkapelle Die kleine Kapelle rechts an der Straße nach Pflaumheim ist den Vierzehn Nothelfern und dem heiligen Valentin geweiht. Sie lag noch weit außerhalb des Dorfes, als sie am 04.09.1698 durch den Mainzer Weihbischof Dr. Starck ihre Weihe erhielt. Die Überlieferung einwandernden Wallonen hätten, von Aschaffenburg her kommend, das mitgebrachte Tafelbild der Vierzehn Nothelfer auf dieser Anhöhe an der Weggabelung abgestellt und sich mit ihrem Pfarrer Balduini zu einem Dankgottesdienst versammelt und hätten später dann an dieser Stelle die Kapelle erbaut, um für die freundliche Aufnahme in Wenigumstadt zu danken und einen würdigen Platz für das Nothelferbild zu haben, trifft vermutlich eher nicht zu. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Von freundlicher Aufnahme der Fremdlinge konnte keine Rede sein, und unter Pfarrer Balduini lebte schon die zweite Generation der Einwanderer als Erwachsene im Bachgau. Nur in einem einzigen Fall lässt sich ein Zuzug „ex patria leodiensi“ während der langen Amtszeit Balduinis in Wenigumstadt nachweisen. Auch die Bauweise der Kapelle deutet nicht darauf hin, dass es sich bei diesem Bau um das repräsentative Gemeinschaftswerk dankbarer Neubürger handelt. Die Wände sind sehr unfachmännisch aus teilweise winzigen Steinbröckchen mit Lehmmörtel zusammengefügt. Die von unten bis oben durchgehenden Fugen an den Eckverbindungen, Messfehler an der Giebelseite und Kreuzfugen überall im Mauerwerk belegen eher, dass es sich um das schlichte fromme Werk von Privatpersonen handelt.Wenigumstadt
