Mwaniriziddwa nnyo

……auf lugandisch (Bantusprache in Süd-Uganda) oder „herzlich willkommen in Deutschland“. Denn in diesen Tagen gab es in Pflaumheim einen ganz besonderen Besuch aus Uganda. 4 Schwestern aus den Orden “Daughter of Mary” in Bwanda und “Our lady of Good Council Sister” in Kyabirukwa wollten mal sehen, woher so viel Unterstützung für die dortige Gehörlosenschule kommt, z.B. nach dem Fasteneintopf der Pfarrei St. Luzia im Jahr 2025. Hauptsächlich geht es den Ordensschwestern in ihrer Reise aber darum, möglichst viele Gehörloseneinrichtungen zu besuchen, um sich mit einem Blick auf dortige Abläufe Impulse und Verbesserungsideen für ihre Arbeit in Uganda zu holen. Beherbergt und bewirtet wurden sie von Gela und Alexander Hock im Landgasthof Hock. Organisiert und betreut wurde der Besuch von Alexander Hock jun. dem Sohn der Wirtsleute. Dieser ist in der Vorstandschaft des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen e.V. aktiv und hat von diesem gerade am Wochenende mit den Ordensschwestern Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen in Würzburg besucht und maßgeblich mitgestaltet. Außerdem ist er Leiter des Schulprojekts für gehörlose Kinder in Uganda und ist jährlich für mehrere Wochen vor Ort am Anfang sogar für 2 Jahre. Für die Ordensschwestern waren die Begegnungen in Pflaumheim, wo u.a. die „Mühle“ von Heike und Roland Peter und die St.-Luzia-Kirche besucht wurden, sehr beeindruckend.

Alltägliche Dinge, die für die Menschen in Deutschland ganz normal sind, waren für die Ordensschwestern wie kleine Wunder, was uns vielleicht lehren sollte, mehr Demut und Dankbarkeit für unseren Lebensstandard zu empfinden.

Gemeindeteam St. Luzia Pflaumheim