„Weißer Sonntag“ in Pflaumheim

Eine Woche nach Ostern wurden in der Pflaumheimer St.-Luzia-Kirche am „weißen Sonntag“ die diesjährigen Kommunionjubilare gefeiert.

Dazu waren alle eingeladen, die vor 10, 25, 40, 50, 60, 70 oder 80 Jahren ihre Erstkommunion gefeiert haben.

Unter der Leitung von Sabrina Lotz wurde der Gottesdienst vom Gesangs- und Musicalensemble Songshine musikalisch wunderbar gestaltet. Der Chor feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen und hat für die Gestaltung der Jubelkommunion die Proben für das Jubiläumsmusical im November unterbrochen. Den Orgeldienst für den Gemeindegesang hatte Alexander Lang übernommen.

Jüngste Kommunionjubilarin war Josefin Jäger, die vor 10 Jahren ihre Erstkommunion gefeiert hat und seitdem auch bei den Ministranten dabei ist. Für das Ministrantenjubiläum erhielt sie zusätzlich einen Geschenkkorb, eine Dankurkunde und großen Applaus der anwesenden Gottesdienstbesucher.

Als ältester Kommunionjubilar hatte Willibald Hock vor 80 Jahren am 28. April 1946, dem ersten „weißen Sonntag“ nach dem 2. Weltkrieg, seine Erstkommunion gefeiert. Sicherlich in keinster Weise vergleichbar mit den heutigen Kommunionfeiern.

Den Vogel schossen in diesem Jahr die goldenen Kommunionjubilare ab, die vor 50 Jahren am 25. April 1976 mit Pfarrer Leo Giegerich ihre Erstkommunion gefeiert haben und mit 21 Personen äußerst stark vertreten waren.

Alle Kommunionjubilare erhielten zur Erinnerung ein Kerzengeschenk.

Die Jubelkommunion wurde zelebriert von Ruhestandspriester Erhard Kroth, der die Texte aus der Apostelgeschichte („Gemeinschaft“) und dem Johannes-Evangelium („ungläubiger Thomas“) in seiner Predigt sehr verständlich aufarbeitete und erzählte, dass seine eigene Erstkommunion bereits 77 Jahre zurück liegt.

Nach dem Gottesdienst war auf dem Kirchplatz vom Gemeindeteam ein kleiner Umtrunk vorbereitet worden, der zum Austausch von Erinnerungen und für viele Begegnungen genutzt wurde.

Gemeindeteam St. Luzia Pflaumheim